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Ein-Blicke auf Augenhöhe: der Filmnachmittag "Kino der Kulturen" im Kardinal-Döpfner-Haus

Menschen aus allen Gegenden der Welt verbinden und eine Begegnung auf Augenhöhe möglich machen - was könnte dies besser leisten als das Kino?  So war der lange Filmnachmittag "Kino der Kulturen", am 27. Oktober im Rahmen von "mitanand - inklusive Kultur in Freising", auch in jeder Hinsicht ein Erfolg.

Von verlorengegangenen Schuhen, dem Traum von einer Gesangskarriere sowie den Irrungen und Wirrungen eines Hochzeitsfestes handelten die drei Filme aus dem Iran, Afghanistan und Nigeria, die am 27. Oktober im Kardinal-Döpfner-Haus zu sehen waren - ein Familienfilm aus Iran, ein Dokumentarfilm aus Afghanistan und ein Spielfilm aus Nigeria. Nur bei der Vorführung der Filme ließ es die Stiftung Bildungszentrum aber nicht bewenden: Bei Nachgesprächen mit kompetenten Gesprächspartner/innen konnten die Zuschauer/innen detaillierte Einblicke in die gezeigten Kulturen erhalten.

Besonders die Dokumentation "Afghan Star" hinterließ tiefen Eindruck: Der Film erzählt von Setara Hussainzada, die als Kandidatin der gleichnamigen afghanischen Reality-Show die Regeln und Restriktionen ihrer Kultur übertritt. Die erhitzten Rektionen im Land reichten bis hin zu Morddrohungen. Dank des differenzierten Blicks von Habib Amiri wurden die vielen Fragen der Anwesenden tiefschürfend beantwortet - 2007, vor seiner Flucht nach Europa,  war der Journalist  selbst an der Produktion des Films beteiligt.

Insgesamt  rund 80 Personen fanden ihren Weg zum "Kino der Kulturen" auf den Domberg. Beim interkulturellen Buffet des Müttercafés Freising wurden persönliche Eindrücke ausgetauscht und vertieft. So konnten alle Kooperationspartner, die Interkulturelle Stelle der Stadt Freising, die Projektgruppe Migration der Agenda 21 sowie der Stiftung Bildungszentrum der Erzdiözese München und Freising eine positive Bilanz des kleinen Kino-Festivals ziehen.